Was werde ich von nun an tun?
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Tagebuch – nach den Rändern, vor der Rückkehr
Nach den Rändern, vor der Rückkehr
Ich bin den Weg gegangen, den die meisten Menschen so tun, als gäbe es ihn nicht — Vorbei an den lächelnden Regalen, die langsames Gift verkaufen, Vergangene Institutionen, die „Sicherheit“ predigen, während sie Schaden erleichtern, Vergangene heilige Sprache, die Gehorsam trainiert, damit die Maschine weiterläuft.
Das gemeinsame Muster ist einfach: Regeln für dich, Schutz für sie. Sie fordern von anderen das Gesetz, behandeln das Gesetz aber wie Dekoration, wenn es ihre eigenen Hände berührt.
Nichts davon kündigt sich mit Sirenen an. Es versteckt sich hinter Titeln, Uniformen, Papierkram und „guten Absichten“. Es versteckt sich hinter Namen, die so alt und schwer sind, dass die Menschen aufhören zu hinterfragen, wofür sie eigentlich verwendet werden.
Für jetzt – Nichts
Mein Lebens-Van ist zum Stillstand gekommen. Der Motor meiner Tage ist aus. Die Werkzeuge liegen auf dem Boden.
Gerade schreibe ich das aus meinem geliebten Raumschiff auf Rädern – grundlegende Isolierung, stetig frische Luft. Draußen sind es −17°C und drinnen +21°C. Warmhalten kostet bis zu ~150€ / Monat.
Wie ist es bei dir?
Jetzt werde ich mich erholen. Echte Erholung — Nicht die höfliche Art, bei der du so tust, als wäre alles in Ordnung, damit andere sich nicht unwohl fühlen.
Die Art, bei der du bemerkst, was versucht hat, sich anzuhängen, während du beschäftigt warst. Die kleinen Fäden. Der stille Druck. Die „Tentakel“, die sich einschleichen, wenn ein System annimmt, du würdest nicht hinsehen.
Ich werde heilen. Stück für Stück. Zelle für Zelle. Geist für Geist.
Nach der Heilung
Nachdem ich mich wieder aufgebaut habe – ohne Ablenkungen – werde ich die Heilwerkzeuge wieder ans Licht heben können.
Nachdem ich zu dem Teil meines Geistes zurückgekehrt bin, der nur mir gehört, Ich werde mein eigenes Licht abstauben und wieder anfangen zu leben. Langsam. Richtig.
Dann fange ich damit an, mich um meinen eigenen Kreis zu kümmern — wer auch immer das Leben ohne Ketten, Verträge oder Zwang um mich versammelt.
Wie wir füreinander sorgen, prägt die nächsten eine Million Jahre von uns.
Wie wir unsere Mädchen behandeln – so schön und strahlend werden sie.
Wie wir unsere Männer behandeln – so stark und weise werden sie.
Jeder ist willkommen.
Und ich werde langsam wieder anfangen, vorwärts zu gehen.